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Juan
Carlos Lérida
Tanz
Kurs 1: Técnica corporal, F / P
Kurs 2: Choreographie, F / P
(nur in Verbindung mit Kurs 1)
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Juan Carlos Lérida hat sich neben
dem Flamenco intensiv mit dem modernen und zeitgenössischen
Tanz auseinandergesetzt. Seine Arbeiten als Tänzer,
Choreograph und Regisseur begeisterten nicht nur sein Publikum
in der ganzen Welt, sondern auch berühmte Flamencas
wie Belén Maya oder Belén Cabanes, mit denen
er später zusammenarbeitete. In den letzten Jahren
hat Juan Carlos seine Energie vor allem in den Ausdruckstanz
und das Tanztheater einfließen lassen und hier eine
ganz persönliche Formensprache entwickelt. Er vereinigt
und erneuert den traditionellen Flamenco mit dem zeitgenössischen
Tanz.
In seinem Kurs „Técnica corporal“ wird
Lérida die Verbindung zwischen Flamenco und zeitgenössischem
Tanz thematisieren und seinen Schülern den Weg in
diese vielfältige Stilistik ebnen. Im sich anschließenden
Kurs 2 werden mit den einzelnen Elementen längere
Sequenzen erarbeitet und diese dann zu einer kleinen
Choreographie komponiert. Die Kurse richten sich an Tänzer/innen,
die offen für Inspirationen und neue Wege sind.

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Miguel
Vargas
Tanz
Kurs 3: Cantiñas, M / F
Kurs 4: Bulerías, AmV/M
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Der junge Flamencotänzer Miguel Vargas
hat mit seiner Ausstrahlung und herzlichen Art bereits
eine große Fangemeinde gewonnen. Dass er einwandfrei
deutsch spricht und so sein tänzerisches Wissen seinen
Schüler/innen noch besser erklären kann, ist
ein großer Vorteil. Vor allem in und um Münster,
wo der gebürtige Venezuelaner aufgewachsen ist, bevor
er nach Sevilla ging, hat er schon hunderte Aficionados
für sich gewonnen. In Berlin war Miguel Vargas bisher
noch nicht und daher freuen wir uns ganz besonders, diese
Persönlichkeit für zwei Kurse sowie für
die Gestaltung des letzten Abends auf dem pfefferberg -
gemeinsam mit der Familie Fernández - gewonnen zu
haben.
In seinen Kursen wird Miguel Vargas sein tänzerisches
Wissen und Können mit viel Freude und Enthusiasmus
an seine Schüler/innen weitergeben. Kurs 3, Cantiñas
- ein harmonisch-beschwingter Tanz im 12er-Compás,
richtet sich an Tänzer von Mittelstufe bis fortgeschrittenem
Niveau. Kurs 4, Bulerías, ein dynamischer und
sehr rhythmischer „Por Fiesta“-Tanz voller Überraschungen,
ist dagegen auch für Anfänger mit Vorkenntnissen
sowie für die Mittelstufe geeignet.

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Fuensanta “La Moneta”
Tanz
Kurs 5: Tangos, M / F
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Die junge Bailaora aus Granada tanzt einen
puristischen und authentischen Flamenco von großer
Intensität. Zahlreiche Auftritte auf den berühmtesten
Flamencobühnen in aller Welt haben ihren Namen schnell
bekannt werden lassen Sie selbst wurde in jungen Jahren
u.a. von Javier La Torre, Israel Galván und Matilde
Coral unterrichtet und ist seit einigen Jahren selbst auf
dem besten Weg, in die Fußstapfen ihrer Meister zu
treten. Nachdem Fuensanta „La Moneta“ im letzten
Jahr das Publikum des pfefferberg mit ihrem kurzen aber überaus
explosiven Auftritt zum Staunen brachte, kehrt sie dieses
Jahr mit einem eigenen Abendprogramm zurück und gehört
auch zu den Workshopdozenten.
Durch ihre offene Natürlichkeit gelingt es Fuensanta,
ihre Art zu tanzen ganz ungezwungen zu unterrichten.
Sie gibt ihren Enthusiasmus auf direkte Weise weiter.
Im Kurs 5 wird „La Moneta“ den 4er-Compás
Tangos unterrichten.

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Carmen Ledesma
Tanz
Kurs 6: Soleá, Seguiriyas, P
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„Ich habe gelernt, nach dem Gehör
zu tanzen, so als wäre es ein Spiel. Deswegen halte
ich mich beim Unterrichten nicht mit Technik auf, ich konzentriere
mich auf andere Sachen wie die Improvisation oder die Inspiration...“ Dieser
Ausspruch von Carmen Ledesma bringt die Stärken der
gestandenen Tänzerin und Lehrerin auf den Punkt. Das
Gefühl und die Sensibilität für den Flamenco,
die sie auf der Bühne und beim Unterrichten jeden
spüren lässt, machen sie zu einer ganz großen
Meisterin ihres Fachs. Aufgewachsen in Sevilla, tanzte
sie bereits in jungen Jahren in den namhaften Compañías
von Mario Maya und Farruco sowie im Nationalballett von
Spanien unter der Leitung von Antonio Gades. Seit Jahren
unterrichtet Carmen selbst an der Fundación Cristina
Heeren de Arte de Flamenco und im Flamencozentrum von Esperanza
Fernández und Miguel Vargas in Sevilla. Mit ihrer
ausdruckstarken Persönlichkeit und ihrem authentischem
Gefühl für das Wahre wird die große Bailaora
in ihrem Kurs die Palos Soleá und Seguiriyas für
professionelle Tänzer unterrichten und dabei zeigen,
wie man sich mehr auf seine Intuition verlassen kann.

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La Moraima
Tanz
Kurs 7: Sevillanas, alle Niveaus
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Die Sevillana ist ein folkloristischer
Paartanz aus Sevilla. Der anmutige, aus vier kurzen Strophen
bestehende Tanz, wird nicht nur auf Volksfesten in Andalusien
getanzt, sondern ist oft der Einstieg in die Welt des Flamencotanzes:
Aficionados lernen meist als erstes die festgelegte Choreographie
der heiteren bis getragenen Sevillana und können diese
dann auf der ganzen Welt und mit jedem Partner tanzen.
Den Kurs - der sich an Schüler/innen mit oder ohne
Vorkenntnisse richtet - gibt die erfahrene und geschätzte
Tänzerin La Moraima, die bereits 1988 im Projekt „Aficionado“ unter
der Leitung von Almut Dorowa mitwirkte. Die Flamenca wurde
in ihrer Ausbildung in Berlin und bei längeren Spanien-Aufenthalten
insbesondere von Manuel Moreno, Eva La Yerbabuena, Leonor
Leal oder auch Eva Moreno geprägt. Seit mehreren Jahren
leitet La Moraima ihre eigene Tanzschule „La Fragua“ in
Berlin.

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Curro Fernández
Gesang
Kurs 8: Cantiñas, alle Niveaus
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Der in Triana geborene Flamencosänger
Curro Fernández hat in seiner über 40-jährigen
professionellen Karriere schon mehrere Generationen von
berühmten Tänzern begleitet, u.a. El Mimbre,
Matilde Coral oder Juana Amaya. Curro Fernández
ist der Kopf des bekannten Fernández-Clans - auch
seine Kinder traten in seine Fußstapfen, sei es nun
im Flamencogesang wie seine Tochter Esperanza, oder auf
der Gitarre wie sein Sohn Paco. Im Gesangskurs wird der
puristische Cantaor auf sympathische und spielerische Art
und Weise in den Flamencostil der Cantiñas einführen
und seinen Schülern zeigen, wieviel Spaß es
macht, die eigene Stimme gekonnt einzusetzen.
Die Cantiñas ist ein melodischer Flamencogesang
im 12er-Rhythmus mit heiteren bis poetischen Texten. Sie
ist eng verwandt mit der Alegrías, jedoch im Stil
etwas getragener und lyrischer. Der Kurs richtet sich an
alle Schüler, die sich dem Flamencogesang nähern
wollen. Aufbau und Struktur der Cantiñas werden
erklärt und der Spaß am Singen kommt nicht zu
kurz! Vorkenntnisse im Cante sind keine Bedingung - jedoch
auch nicht hinderlich.

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Paco
Fernández
Gitarre
Kurs 9: Alegrías, Soleá, M/F
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Der Gitarrist Paco Fernández
wuchs in der künstlerischen Atmosphäre einer
traditionellen Flamencofamilie auf. Mit nur acht Jahren
erhielt der begabte Junge seinen ersten Gitarrenunterricht
und gab bereits vier Jahre später - gemeinsam mit
seinen Geschwistern Esperanza und José - seinen
Einstand im Theater „Lope de Vega“ in Sevilla.
Die folgenden Jahre reiste die ganze Familie rund um den
Globus und gab ein Konzert nach dem anderen. Die Marke „Familia
Fernández“ war geboren und schon bald aus
der Flamencoszene nicht mehr wegzudenken. Hiervon unabhängig
war Paco bei vielen CD-Produktionen dabei, z.B. bei Joaquín
Cortés, Tomatito oder Niña Pastori. Er begleitete
etliche Flamencostars. Remedios Amaya, Chocolate oder Aurora
Vargas sind nur einige der großen Namen. Im vergangenen
Herbst brachte Paco Fernández seine erste von ihm
komponierte CD „Sastipén Talí“ auf.
In seinem Gitarrenkurs, der sich an Gitarristen der Mittelstufe
bis zum fortgeschrittenen Niveau richtet, wird Paco auf
verständnisvolle und einfühlsame Weise auf zwei
der beliebtesten und bekanntesten Flamencostile im 12er-Rhythmus
eingehen - sowohl auf die heiter-beschwingte Alegrías
als auch auf die getragene Soleá.

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David
Rodriguez “El Chupete”
Kurs 10: Cajón
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David Rodriguez Jimenez „El
Chupete“ aus Sevilla ist seit seiner Kindheit in der
Welt des Flamenco zu Hause. Zunächst begleitete er seinen
Bruder, den Tänzer Antonio Rodriguez „El Chupete“,
später tourte er als Perkussionist diverser Gruppen
durch Europa und Kanada. In seiner reichen Karriere begleitete
er u.a. Antonio Cortes, Chiquetete, Pastora Soler, Falete,
Laura Vital. Im Kurs 10 wird David, der nicht nur den Rhythmus
im Blut sondern auch ein abgeschlossenes Musikstudium in
der Tasche hat, das Cajón zum Grooven bringen.

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Ángel Muñoz
Kurs 11: Palmas
Der in Córdoba geborene Bailaor Ángel Muñoz
absolvierte eine intensive Tanzausbildung bei Inmaculada
Luque und am Konservatorium seiner Heimatstadt. Er tourte
mit berühmten Tanzformationen durch ganz Europa. 1994
gewann er den renommierten ‘La Mejorana’ – Preis
bei Córdobas nationalem Flamencokunst-Wettbewerb.
Danach trat er mit dem Gitarristen Paco Peña und
dem Tänzer José Antonio in der ganzen Welt
auf. Seit vielen Jahren tanzt er als einer der Haupttänzer
in der Companía von María Pagés. Mit
ihr trat er unter anderem in den Programmen „La Tirana“,
(Bienal Sevilla 1998) und „Flamenco Republic“ (New
York 2001) auf.
Seit einiger Zeit arbeitet Ángel Muñoz auch
als Lehrer und Choreograph. Im Kurs Nr. 11 wird er seinen
Palmeros beibringen, warum Palmas im Flamenco so bedeutend
sind.

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Por Fiesta
Tanz
Kurs 12 a-d: Bulerías
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Kurs 13 a-d: Tangos
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Der interdisziplinäre
und unter Aficionados sehr beliebte Kurs bietet die Möglichkeit,
einen „Por Fiesta“-Flamencostil in seiner Gesamtheit
kennen zu lernen - und dabei sehr viel Spaß zu haben.
Im ersten Teil des Kurses werden von allen Lehrern gemeinsam
Struktur und Rhythmus anhand von Palmas (Händeklatschen)
und Jaleos (anfeuernde Zurufe) erklärt. Im Anschluss
werden in den einzelnen Gruppen jeweils eine Strophe auf
der Gitarre, im Gesang oder im Tanz erarbeitet. Am Ende
des dreistündigen Programms kommt man wieder zusammen
und probiert - wie auf einer wirklichen Fiesta - das soeben
Erlernte aus.
Das erste Wochenende dreht sich hierbei um den schnellen
und dynamischen 12er-Rhythmus Bulerías: Die Kubanerin
Yasaray Rodríguez und die Berliner Tänzerin
La Mona übernehmen den Tanzpart, der in Deutschland
aufgewachsene Andalusier Miguel Sotelo konzentriert sich
auf den Gesang und Javier Gómez, Gitarrist aus
Madrid und beim Festival am ersten Abend im Konzert von
Yasaray aktiv, unterrichtet die Gitarrenschüler.
Das zweite Wochenende steht ganz im Zeichen des 4er-Palos
Tangos. Zwei in Deutschland lebende Spanierinnen und
professionelle Tänzerinnen unterrichten ihr Metier:
Ana Maria Amahi aus Berlin und Carmen López aus
Münster. Ana Ramón aus Cordoba, die uns in
der Noche del Cante verzaubert, übernimmt den Gesangspart
und der Sevillaner Gitarrenkünstler „Fyty“ den
Gitarrenunterricht.

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